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Tauchen als Sport (nicht nur) für Behinderte |
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Wir, das heißt mein Mann Rainer und ich, Hanne, waren vom 05.-19.Oktober 2001 Gast auf der Insel Vilamendhoo (süd-östliches Ari-Atoll, Malediven). Es war unser erster Urlaub auf den Malediven. Wir hatten schon Dias gesehen und Informationen von Freunden über diese Insel bekommen. Unsere Spannung auf Vilamendhoo war deshalb sehr groß. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht! |
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Es war einfach wunderschön. Ideal zum Ausspannen ohne viel Trubel. Die Insel ist ca. 300 * 900 Meter groß) und zum Teil naturbelassen. Somit war man in der Lage, bei Bedarf einen tropischen "Urwald" zu durchschreiten. Dabei konnte einem allerdings auch eine Kokosnuss oder ein Palmenblatt auf den Kopf fallen. Tja, was ist schon ohne Risiko? Es gibt eine wirklich tolle homepage mit allen Infos über diese und anderen Inseln unter http://www.malediven.at Wir haben den "Schreiber", Gerhard Geyer, selbst kennen gelernt. Wenn wir jetzt auf seine Seite klicken, ist es immer wieder "ein kleiner Urlaub". Es gibt Panoramasichten, super Fotos, jede Menge Informationen und auch Bewertungen als "Entscheidungshilfe". Aus diesem Grund habe ich die folgende Beschreibung der Insel auch eher kurz gehalten. |
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Die Bungalows waren sehr schön, klimatisiert, entinsektizitiert (Wortkreation: Brenner) mit einer Dose "Alles-in Null-Komma-Nichts-Tot" durch den "Roomboy") und sauber. Das Bad war teils unter freiem Himmel, mit Riesenpalmen und einfach schön. Das Essen bestand morgens, mittags und abends aus einem Buffet mit reichlich Auswahl. Und immer frischer Fisch!!! Außerdem gab es ein Dessertbuffet mit lecker "old-english-things" wie Blueberry-Pie etc. Auf der Insel gibt es neben dem Restaurant zwei Bars, die man immer wieder gern besucht (vor allem bei "all-inclusiv"). |
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Und dann natürlich der Strand... Weißer Sand und zunächst flaches Wasser, das bei Erreichen des Hausriffs abrupt tiefer wird. Das Hausriff umrundet die gesamte Insel. Man konnte trotz el-Niño täglich mehrmals schnorcheln gehen und immer was neues entdecken. Baby-Riffhaie, Schildkröten, Muränen, den "Haus-Steinfisch", der ca. 50cm unter der Wasseroberfläche lag, Drachenkopffische, Rotfeuerfische und natürlich jede Menge Schwarmfische. Eigentlich alles, was der Indische Ozean so bietet. Die Korallen sind teilweise sehr schön und wieder im Aufbau begriffen, teilweise allerdings auch total zerstört. So komme ich nur zum Tauchen. Rainer und ich hatten nichts außer Schnorchel, Brille und Flossen dabei und mussten uns alles andere leihen. War aber kein Problem, da die Ausrüstung technisch voll o.k. war. Wir hatten zuhause schon ein "kleines Tauchpaket" mit 6 Tauchgängen gebucht. Insgesamt sind wir dann aber 11 Mal getaucht. Es empfiehlt sich, diese Tauchpakete direkt bei "Werner Lau" zu buchen. Ist billiger... Infos unter http://wernerlau.de |
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So, wir also hin und mal fragen, was so geht. Die Leute von der Tauchbasis war zunächst einmal etwas verunsichert, weil ich durch eine inkomplette Querschnittlähmung gehbehindert bzw. zeitweise Rollstuhlfahrerin bin. Wir hatten zwar das Bronze-Abzeichen und 12 Tauchgänge im Meer vorzuweisen, aber Sven und seine Crew hatten nicht soviel Ahnung von Behinderten. Da ich nun auch nicht wusste, wieviel Strömung ich wohl vertragen
würde, haben wir in gemeinsamer Übereinstimmung die Tauchplätze ausgesucht,
die nicht gerade in einem strömungsreichen Kanal liegen. Das war auch ganz gut
so, das Rainer und ich sowieso nur einmal im Jahr im Urlaub tauchen gehen und
unsere Praxis daher nicht soweit fortgeschritten ist. |
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